Dekolonial Erinnern … für postkoloniale Ethik
Decolonial Memories … for postcolonial ethics

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German Colonial Restitution Monitor
Podcast „Decolonial Memories“

Kolonialismus und deutsche Erinnerungsarbeit

Gespräch mit dem ehemaligen Leiter des Gedenkstättenreferats bei der Topographie des Terrors, Dr. Thomas Lutz, auf Podcast „Decolonial Memories“

In dieser Folge blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats zurück; zunächst zehn Jahre bei der Freiwilligenorganisation Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, dann beim Dokumentationszentrum Topographie des Terrors.

Gedenkstättenkonzept des Bundes

Er kommentiert die langjährigen Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung
und spricht sich dafür aus, dem Kolonialismus einen größeren Stellenwert in der deutschen Erinnerungsarbeit einzuräumen. Er weist darauf hin, dass sich die Leitungen der NS- und SED-Gedenkstätten ebenfalls für eine stärkere Einbeziehung des Kolonialismus in der deutschen Erinnerungsarbeit einsetzen und selber teilweise in diese Richtung aktiv geworden sind. Exemplarisch thematisiert Thomas Lutz die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu kolonialen Verflechtungsgeschichten.

Hamburger Vernetzungstreffen

Das von der Bundeskulturstiftung angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften Mitte März 2026 in Hamburg, an dem zahlreiche dekoloniale Initiativen beteiligt waren, sieht Thomas Lutz als ermutigenden Auftakt für erweiterte Kooperationen, dem nun Taten folgen müssen.

Namibia und ICOM

Schließlich schildert er seine Eindrücke von einer kürzlichen Reise nach Namibia und spricht über seine Arbeit bei Internationalen Museumsrat ICOM und ICOM Deutschland, u.a. als Mitglied des Beirats des International Committee of Memorial and Human Rights Museums (ICMEMOHRI).

Podcast „Decolonial Memories“

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