Dekolonial Erinnern … für postkoloniale Ethik
Decolonial Memories … for postcolonial ethics

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German Colonial Restitution Monitor
Podcast „Decolonial Memories“

Kategorie: Deutsch

  • Togo beschließt Restitutionskomitee

    Dieser Text behandelt die Errichtung eines Restitutionskomitees durch die togolesische Regierung. Diese soll das kulturelle Erbe und die menschlichen Gebeine, die vor allem während der deutschen Kolonialherrschaft entwendet wurden, zurückholen. Das Problem ist dabei: Deutschland ist nicht angemessen vorbereitet auf die Gespräche mit Togo und anderen früheren Kolonien zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte.

  • Die Ahnen dürfen (noch) nicht zurück

    Der Text informiert über die neue Folge des Podcasts „Decolonial Memories“ mit Sirili und Tony Molelia aus Kibosho/Tansania (Englisch & Kiswahili). Sie sind nach Deutschland gereist, um ihren Ahnen und Kulturgütern zu begegnen, die von deutschen Kolonialtruppen geraubt wurden. In einer Erklärung formuliert die Familie Forderungen nach Restitutionen und Reparationen an Deutschland.

  • „Kultur als Waffe“

    Der Text analysiert das Wahlprogramm der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. Er verweist auf die Zentralität der Kulturpolitik für die von der Partei angestrebte gesellschaftliche Veränderung und zeigt die damit verbundene Verweigerung einer kritischen Aufarbeitung des Kolonialismus.

  • „Schmerzliche Lücke im öffentlichen Gedächtnis“

    Der Beitrag von Joachim Zeller informiert über den Diebstahl der Gedenktafel zur Afrika-Konferenz in Berlin-Mitte (Wilhelmstr. 92). Der Stifter des Mahnmals, Afrika-Forum e.V., bemüht sich um Aufklärung und Ersatz für das herausragende Symbol des dekolonialen Erinnerns.

  • Umbenennung von kolonial belasteten Straßen in Berlin-Dahlem

    Dieser Text informiert über Aktivitäten der SPD Dahlem zur Umbenennung kolonial belasteter Straßen. Seit 120 Jahren werden in der Nähe des U-Bahnhofs Dahlem-Dorf mit der Lans- und der Iltisstraße Wegbereiter des deutschen Kolonialismus in China gewürdigt. Gemeinsam mit der Takustraße bilden diese Straßen eine zusammengehörende Einheit kolonialer Verherrlichung.

  • Gesamtstädtisches Konzept „Kolonialismus Erinnern“ für Berlin

    Dieser Text analysiert die Anhörung im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zum zivilgesellschaftlichen Erinnerungskonzept Kolonialismus am 08.12.2025. Neben drei Sachverständigen kamen dort die Senatsverwaltung sowie Abgeordnete zu Wort. Eins ist deutlich geworden: Der jetzige Senat wird das Konzept nicht umsetzen. Mögliche Fortschritte könnte es erst nach der Wahl am 20.09.2026 bei anderen Mehrheiten geben.

  • Gedenkstättenkonzept ohne Kolonialismus

    Der Beitrag analysiert die öffentliche Anhörung im Kulturausschuss des Bundestags am 17.12.2025 über das neue Gedenkstättenkonzept der Bundesregierung. Der Text behandelt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den schriftlichen und mündlichen Ausführungen der Sachverständigen. Und setzt sich mit den Stellungnahmen von Staatsminister Wolfram Weimer und den beteiligten Abgeordneten auseinander. Der vollständige Text kann als pdf-Datei runtergeladen…

  • Neue Leitlinien zu kolonialen Kulturgütern & menschlichen Gebeinen

    Im Oktober 2025 haben Bund, Länder und Kommunale Spitzenverbände Leitlinien verabschiedet, die den Umgang mit kolonial angeeigneten Kulturgütern und menschlichen Gebeinen in deutschen Einrichtungen zum Gegenstand haben. Wie die hier vorgelegte Analyse zeigt, bleiben viele Fragen zur Ausgestaltung und Umsetzung offen.

  • Portal „Collections from Colonial Contexts“ of the German Digital Library

    The portal ‘Collections from Colonial Contexts (CCC)’ of the German Digital Library (DDB) aims to create centralised and transparent access to information from German museums that is already available in digital form in the short term. Experience to date suggests that the portal has so far been little used by actors from the contexts of…

  • Das Online-Portal „Sammlungsgut aus Kolonialen Kontexten“ der Deutschen Digitalen Bibliothek

    Das Portal „Sammlungsgut aus Kolonialen Kontexten/Collections from Colonial Contexts (CCC)“ der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) zielt auf die kurzfristige Schaffung eines zentralen und transparenten Zugangs zu bereits digital vorhandenen Informationen deutscher Museen ab. Die bisherigen Erfahrungen legen nahe, dass das Portal bislang wenig durch Akteur*innen aus den Herkunftskontexten und ihre diasporischen Gemeinschaften benutzt wird. Um…