Schlagwort: Bundesregierung
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Gedenkstättenkonzept ohne Kolonialismus
Der Beitrag analysiert die öffentliche Anhörung im Kulturausschuss des Bundestags am 17.12.2025 über das neue Gedenkstättenkonzept der Bundesregierung. Der Text behandelt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den schriftlichen und mündlichen Ausführungen der Sachverständigen. Und setzt sich mit den Stellungnahmen von Staatsminister Wolfram Weimer und den beteiligten Abgeordneten auseinander. Der vollständige Text kann als pdf-Datei runtergeladen…
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Neue Leitlinien zu kolonialen Kulturgütern & menschlichen Gebeinen
Im Oktober 2025 haben Bund, Länder und Kommunale Spitzenverbände Leitlinien verabschiedet, die den Umgang mit kolonial angeeigneten Kulturgütern und menschlichen Gebeinen in deutschen Einrichtungen zum Gegenstand haben. Wie die hier vorgelegte Analyse zeigt, bleiben viele Fragen zur Ausgestaltung und Umsetzung offen.
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Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte: Viele Einzelmaßnahmen, kein Gesamtkonzept
Der Beitrag analysiert die Antwort der Bundesregierung vom August 2025 auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Darin unterstreicht die Regierung ihren Willen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte. Wie das geschehen wird, hängt maßgeblich von Impulsen und Druck aus der Zivilgesellschaft ab. Entscheidend ist, dass die institutionellen und finanziellen Schwachstellen der deutschen Restitutions-Governance zügig angegangen werden.
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Bericht über erste Gedenktage für König Mbome in Kamerun
Zum ersten Mal seit seinem Tod vor 130 Jahren veranstalteten die Bakoko-Gemeinschaften in Kamerun Gedenktage für ihren König, der 1895 in deutscher Gefangenschaft verstorben war. Der Bericht von Richard Tsogang Fossi, Brice Tsangue und Yrine Matchinda verdeutlicht die tiefe spirituelle Bedeutung der Gedenktage für die Gemeinschaften. Rapport aussi en français.
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Historischer Durchbruch für deutsche Restitutionspolitik zu kolonialen Kontexten
Mit seinem kürzlichen Besuch in Deutschland hat das staatliche Restitutionskomitee Kameruns einen historischen Durchbruch für die Rückkehr von kolonial angeeigneten Kulturgütern erzielt. Belongings aus den Museen in Berlin, München, Stuttgart und Bremen sollen in einer „ersten Welle“ im September 2025 zurückkehren. Für die nun beginnenden anspruchsvollen Restitutionsprozesse sollte das Auswärtige Amt einen Arbeitsstab einrichten.
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Zwischenbilanz zur Debatte um Raub und Restitution von Kameruns Kulturerbe in Deutschland
In seiner Rede beim Münchener Museum Fünf Kontinente am 8. Mai 2025, die in diesem Blogbeitrag vollständig abgerufen werden kann, warf Prof. Albert Gouaffo (Université de Dschang) einen kritischen Blick auf den Stand des kamerunisch-deutschen Restitutionsprozesses. Und er benennt Bedingungen, die auf kamerunischer und deutscher Seite erfüllt werden müssen, um den aktuellen Stillstand zu überwinden.
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Deutsche Restitutionspolitik für koloniale Kontexte
Der Regierungswechsel in Berlin ist der geeignete Zeitpunkt, die deutsche Restitutionspolitik für koloniale Kontexte kritisch zu betrachten. Die Ampel-Regierung hat hier einiges in Bewegung gebracht, aber auch Baustellen hinterlassen. Es liegt nun maßgeblich an der Zivilgesellschaft, die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte voranzubringen.
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Appell an Bundesregierung zur Tansania-Ausstellung
Die Ausstellung „Geschichte(n) Tansanias“ von National Museum of Tanzania, Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Stiftung Humboldt Forum in Berlin soll danach in Dar es Salaam gezeigt werden. Doch die Weiterreise ist gefährdet, da auf deutscher Seite keine Mittel zur Verfügung stehen. Der Appell fordert die neue Bundesregierung zur Mitfinanzierung auf.
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Petition an die künftige Bundesregierung
Rund 200 Erstunterzeichnende wenden sich mit einer Petition zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte an die Parteien, die nach der Wahl in Sondierungsgespräche zur Bildung der nächsten Bundesregierung einsteigen werden. Der Text enthält konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung der dekolonialen Gedenkarbeit. Petition und Namensliste können hier runtergeladen werden.
