Schlagwort: Bundesregierung
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Ghanas Vorstoß für eine Restitutions-Agentur der UNO:
Dieser Beitrag befasst sich mit dem Vorstoß des ghanaischen Präsidenten Mahama zur Schaffung einer Restitutions-Agentur unter dem Dach der UNO. Diese soll ehemalige afrikanische Kolonien und Kolonialmächte dabei unterstützen, Kulturgüter zurückzuführen. Für Deutschland ist der Vorschlag nicht unproblematisch. Zwar setzt sich Berlin für eine Stärkung Afrikas ein. Andererseits ist kein gesteigertes Interesse an Restitution erkennbar.
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Kolonialismus im Berliner Wahlkampf
Am 20. September finden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus statt. Dieser Beitrag analysiert die Wahlprogramme der Parteien im Hinblick auf die Aussagen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte. Und schätzt ein, welche gemeinsamen Positionen für die Senatsbildung daraus folgen könnten. Es gibt zwei realistische Perspektiven: Entweder eine Koalition von den Linken, SPD und Grünen. Oder ein…
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Aufarbeitung des Kolonialismus stagniert
Der Beitrag analysiert die Antwort der Bundesregierung auf eine kürzliche Anfrage im Bundestag. Die Bilanz zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte nach mehr als einem Jahr schwarz-roter Amtszeit fällt dürftig aus. Das für Herbst 2026 angekündigte Kolonialismus-Konzept von Staatsminister Weimer soll Auskunft geben, in welcher Weise der „würdige Gedenkort“ umgesetzt wird. Fortschritte sind nur bei wachsendem Interesse…
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Togo beschließt Restitutionskomitee
Dieser Text behandelt die Errichtung eines Restitutionskomitees durch die togolesische Regierung. Diese soll das kulturelle Erbe und die menschlichen Gebeine, die vor allem während der deutschen Kolonialherrschaft entwendet wurden, zurückholen. Das Problem ist dabei: Deutschland ist nicht angemessen vorbereitet auf die Gespräche mit Togo und anderen früheren Kolonien zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte.
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Gedenkstättenkonzept ohne Kolonialismus
Der Beitrag analysiert die öffentliche Anhörung im Kulturausschuss des Bundestags am 17.12.2025 über das neue Gedenkstättenkonzept der Bundesregierung. Der Text behandelt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den schriftlichen und mündlichen Ausführungen der Sachverständigen. Und setzt sich mit den Stellungnahmen von Staatsminister Wolfram Weimer und den beteiligten Abgeordneten auseinander. Der vollständige Text kann als pdf-Datei runtergeladen…
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Neue Leitlinien zu kolonialen Kulturgütern & menschlichen Gebeinen
Im Oktober 2025 haben Bund, Länder und Kommunale Spitzenverbände Leitlinien verabschiedet, die den Umgang mit kolonial angeeigneten Kulturgütern und menschlichen Gebeinen in deutschen Einrichtungen zum Gegenstand haben. Wie die hier vorgelegte Analyse zeigt, bleiben viele Fragen zur Ausgestaltung und Umsetzung offen.
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Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte: Viele Einzelmaßnahmen, kein Gesamtkonzept
Der Beitrag analysiert die Antwort der Bundesregierung vom August 2025 auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Darin unterstreicht die Regierung ihren Willen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte. Wie das geschehen wird, hängt maßgeblich von Impulsen und Druck aus der Zivilgesellschaft ab. Entscheidend ist, dass die institutionellen und finanziellen Schwachstellen der deutschen Restitutions-Governance zügig angegangen werden.
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Bericht über erste Gedenktage für König Mbome in Kamerun
Zum ersten Mal seit seinem Tod vor 130 Jahren veranstalteten die Bakoko-Gemeinschaften in Kamerun Gedenktage für ihren König, der 1895 in deutscher Gefangenschaft verstorben war. Der Bericht von Richard Tsogang Fossi, Brice Tsangue und Yrine Matchinda verdeutlicht die tiefe spirituelle Bedeutung der Gedenktage für die Gemeinschaften. Rapport aussi en français.
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Historischer Durchbruch für deutsche Restitutionspolitik zu kolonialen Kontexten
Mit seinem kürzlichen Besuch in Deutschland hat das staatliche Restitutionskomitee Kameruns einen historischen Durchbruch für die Rückkehr von kolonial angeeigneten Kulturgütern erzielt. Belongings aus den Museen in Berlin, München, Stuttgart und Bremen sollen in einer „ersten Welle“ im September 2025 zurückkehren. Für die nun beginnenden anspruchsvollen Restitutionsprozesse sollte das Auswärtige Amt einen Arbeitsstab einrichten.
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Zwischenbilanz zur Debatte um Raub und Restitution von Kameruns Kulturerbe in Deutschland
In seiner Rede beim Münchener Museum Fünf Kontinente am 8. Mai 2025, die in diesem Blogbeitrag vollständig abgerufen werden kann, warf Prof. Albert Gouaffo (Université de Dschang) einen kritischen Blick auf den Stand des kamerunisch-deutschen Restitutionsprozesses. Und er benennt Bedingungen, die auf kamerunischer und deutscher Seite erfüllt werden müssen, um den aktuellen Stillstand zu überwinden.
