Dekolonial Erinnern … für postkoloniale Ethik
Decolonial Memories … for postcolonial ethics

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German Colonial Restitution Monitor
Podcast „Decolonial Memories“

Kategorie: Deutsch

  • Togos Restitutionspolitik: Aktueller Stand und Ausblick

    Der Beitrag umfasst zentrale Inhalte eines Vortrags von Dr. Adama Ayikoué, Direktor für Kulturerbe im Kulturministerium von Togo, auf einer kürzlichen Tagung in Berlin. Er informiert über den aktuellen Stand und nächste Schritte der nationalen Restitutionspolitik. (Enthält vollständigen Text auf französisch als PDF.)

  • Ghanas Vorstoß für eine Restitutions-Agentur der UNO:

    Dieser Beitrag befasst sich mit dem Vorstoß des ghanaischen Präsidenten Mahama zur Schaffung einer Restitutions-Agentur unter dem Dach der UNO. Diese soll ehemalige afrikanische Kolonien und Kolonialmächte dabei unterstützen, Kulturgüter zurückzuführen. Für Deutschland ist der Vorschlag nicht unproblematisch. Zwar setzt sich Berlin für eine Stärkung Afrikas ein. Andererseits ist kein gesteigertes Interesse an Restitution erkennbar.

  • Kolonialismus im Berliner Wahlkampf

    Am 20. September finden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus statt. Dieser Beitrag analysiert die Wahlprogramme der Parteien im Hinblick auf die Aussagen zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte. Und schätzt ein, welche gemeinsamen Positionen für die Senatsbildung daraus folgen könnten. Es gibt zwei realistische Perspektiven: Entweder eine Koalition von den Linken, SPD und Grünen. Oder ein…

  • Kameruns Regierung in Bedrängnis

    Der Beitrag befasst sich mit der Rückgabe von Ahnen an die Maka-Gemeinschaften durch die Universität Freiburg. Die kamerunische Regierung hatte sich kurzfristig aus der Feier am 16. Juli 2026 zurückgezogen. Der Text enthält die vollständigen Reden von Bertrand Effoudou III, dem traditionellen Maka-Oberhaupt, und der Universitätsrektorin Prof. Kerstin Krieglstein (PDF-Dateien).

  • Aufarbeitung des Kolonialismus stagniert

    Der Beitrag analysiert die Antwort der Bundesregierung auf eine kürzliche Anfrage im Bundestag. Die Bilanz zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte nach mehr als einem Jahr schwarz-roter Amtszeit fällt dürftig aus. Das für Herbst 2026 angekündigte Kolonialismus-Konzept von Staatsminister Weimer soll Auskunft geben, in welcher Weise der „würdige Gedenkort“ umgesetzt wird. Fortschritte sind nur bei wachsendem Interesse…

  • Beginnt jetzt die Restitution nach Kamerun?

    Dieser Beitrag befasst sich mit der für Mitte Juli 2026 erwarteten Rückführung von menschlichen Gebeinen der Maka-Gemeinschaft in Kamerun aus Freiburg. Dies könnte der Durchbruch für umfassende Rückführungen des kamerunischen Kulturerbes aus Deutschland sein. Der Kulturminister Kameruns hat ein Rahmendokument für alle Gemeinschaften angekündigt, das ihre Restitutionsbegehren unterstützen soll.

  • Spuren der Shoah und des Kolonialismus im Berliner Schloss und den Ethnologischen Sammlungen

    In diesem Beitrag (beigefügte PDF mit Fotos) berichtet Dr. Patrick Helber über seine Erfahrungen mit dem Projekt „Verflochtene Erinnerung(en)“. Er ist Kurator für Bildung und Vermittlung für „Das Kollaborative Museum“ am Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK).

  • Kolonialismus und deutsche Erinnerungsarbeit

    In einer neuen Folge des Podcasts „Decolonial Memories“ blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats zurück. Er kommentiert die Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung und spricht sich für einen größeren Stellenwert des Kolonialismus in der deutschen Erinnerungsarbeit aus. Das von der Bundeskulturstiftung angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften Mitte März 2026…

  • Kolonialismus und Recht: Eine Globalgeschichte

    Im Interview mit dem Blog „dekolonial-erinnern.de“ stellt der Völkerrechtler Dr. Sebastian M. Spitra (Universität Wien) sein Ende April 2026 beim Campus Verlag erscheinendes Buch „Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte“ vor. Er betont die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels zur Anerkennung der historischen und aktuellen Bedeutung indigener Rechtsordnungen gegenüber dem imperialen europäischen Recht.

  • Mythos „Saubere Schutztruppe“ widerlegt

    So wie früher die Erzählung von der „Sauberen Wehrmacht“ im 2. Weltkrieg die historischen Fakten verfälscht hat, propagieren heute Einige den Mythos der „Sauberen Schutztruppe“. Es ist dem Bundeswehr-Zentrum für Militärgeschichte & Sozialwissenschaften (ZMSBw) zu verdanken, dass diese Legende nun systematisch dekonstruiert wird. Im Gespräch (deutsch) mit dem Podcast „Decolonial Memories“ berichten die ZMSBw-Wissenschaftler Dr.…