Kategorie: Deutsch
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Aufarbeitung des Kolonialismus stagniert
Der Beitrag analysiert die Antwort der Bundesregierung auf eine kürzliche Anfrage im Bundestag. Die Bilanz zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte nach mehr als einem Jahr schwarz-roter Amtszeit fällt dürftig aus. Das für Herbst 2026 angekündigte Kolonialismus-Konzept von Staatsminister Weimer soll Auskunft geben, in welcher Weise der „würdige Gedenkort“ umgesetzt wird. Fortschritte sind nur bei wachsendem Interesse…
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Beginnt jetzt die Restitution nach Kamerun?
Dieser Beitrag befasst sich mit der für Mitte Juli 2026 erwarteten Rückführung von menschlichen Gebeinen der Maka-Gemeinschaft in Kamerun aus Freiburg. Dies könnte der Durchbruch für umfassende Rückführungen des kamerunischen Kulturerbes aus Deutschland sein. Der Kulturminister Kameruns hat ein Rahmendokument für alle Gemeinschaften angekündigt, das ihre Restitutionsbegehren unterstützen soll.
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Spuren der Shoah und des Kolonialismus im Berliner Schloss und den Ethnologischen Sammlungen
In diesem Beitrag (beigefügte PDF mit Fotos) berichtet Dr. Patrick Helber über seine Erfahrungen mit dem Projekt „Verflochtene Erinnerung(en)“. Er ist Kurator für Bildung und Vermittlung für „Das Kollaborative Museum“ am Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK).
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Kolonialismus und deutsche Erinnerungsarbeit
In einer neuen Folge des Podcasts „Decolonial Memories“ blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats zurück. Er kommentiert die Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung und spricht sich für einen größeren Stellenwert des Kolonialismus in der deutschen Erinnerungsarbeit aus. Das von der Bundeskulturstiftung angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften Mitte März 2026…
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Kolonialismus und Recht: Eine Globalgeschichte
Im Interview mit dem Blog „dekolonial-erinnern.de“ stellt der Völkerrechtler Dr. Sebastian M. Spitra (Universität Wien) sein Ende April 2026 beim Campus Verlag erscheinendes Buch „Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte“ vor. Er betont die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels zur Anerkennung der historischen und aktuellen Bedeutung indigener Rechtsordnungen gegenüber dem imperialen europäischen Recht.
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Mythos „Saubere Schutztruppe“ widerlegt
So wie früher die Erzählung von der „Sauberen Wehrmacht“ im 2. Weltkrieg die historischen Fakten verfälscht hat, propagieren heute Einige den Mythos der „Sauberen Schutztruppe“. Es ist dem Bundeswehr-Zentrum für Militärgeschichte & Sozialwissenschaften (ZMSBw) zu verdanken, dass diese Legende nun systematisch dekonstruiert wird. Im Gespräch (deutsch) mit dem Podcast „Decolonial Memories“ berichten die ZMSBw-Wissenschaftler Dr.…
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Togo beschließt Restitutionskomitee
Dieser Text behandelt die Errichtung eines Restitutionskomitees durch die togolesische Regierung. Diese soll das kulturelle Erbe und die menschlichen Gebeine, die vor allem während der deutschen Kolonialherrschaft entwendet wurden, zurückholen. Das Problem ist dabei: Deutschland ist nicht angemessen vorbereitet auf die Gespräche mit Togo und anderen früheren Kolonien zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte.
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Die Ahnen dürfen (noch) nicht zurück
Der Text informiert über die neue Folge des Podcasts „Decolonial Memories“ mit Sirili und Tony Molelia aus Kibosho/Tansania (Englisch & Kiswahili). Sie sind nach Deutschland gereist, um ihren Ahnen und Kulturgütern zu begegnen, die von deutschen Kolonialtruppen geraubt wurden. In einer Erklärung formuliert die Familie Forderungen nach Restitutionen und Reparationen an Deutschland.
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„Kultur als Waffe“
Der Text analysiert das Wahlprogramm der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. Er verweist auf die Zentralität der Kulturpolitik für die von der Partei angestrebte gesellschaftliche Veränderung und zeigt die damit verbundene Verweigerung einer kritischen Aufarbeitung des Kolonialismus.
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„Schmerzliche Lücke im öffentlichen Gedächtnis“
Der Beitrag von Joachim Zeller informiert über den Diebstahl der Gedenktafel zur Afrika-Konferenz in Berlin-Mitte (Wilhelmstr. 92). Der Stifter des Mahnmals, Afrika-Forum e.V., bemüht sich um Aufklärung und Ersatz für das herausragende Symbol des dekolonialen Erinnerns.
